Seit vielen Jahren arbeiten die Turnerinnengruppe Horriwil und der Turnverein Horriwil (Herren) in vielen Bereichen schon zusammen.
Der Dorfjugitag, die Jugendriege, Abendunterhaltungen und einige andere Aktivitäten wurden gemeinsam oder unterstützend organisiert und durchgeführt.
Der Zeitgeist macht aber auch um unser schönes Dorf keinen Bogen und es wurde auch in unseren beiden Vereinen nicht einfacher, Personen für ein aktives und attraktives Vereinsleben zu finden.
Aktuell betraf dies vorallem den TV Horriwil.
Was seit etlichen Jahren immer mal wieder gedanklich die Runde machte wurde nun konkreter. Fusion

Ein tolles, junges Team aus beiden Vereinen machte sich auf, dieses Ziel zu verwirklichen und dann kam Covid-19.
Die wackeren Frauen und Männer liessen sich aber nicht entmutigen und zogen ihr Ding durch.

Und so stehen wir nun am Anfang einer neuen Ära.

Dem Beginn des neuen fusionierten Vereines mit dem Namen

 

Sicherlich braucht es da und dort noch etwas Fein-Tuning. Aber wir sind überzeugt, dass der neue Verein an glanzvolle Zeiten seiner Ursprungsvereine anküpfen wird und auch die wehmütigen Erinnerungen an vergangene Zeiten sich schon bald in Freude und aktives Vereinsleben wandeln werden.

Schaue doch schon bald wieder hier vorbei, informiere dich und lasse dich begeistern!

 

 

Es ist geschafft!

Am 19. Juni 2021 ist die Fusion von Turnerinnengruppe und altem Turnverein Horriwil  zum neuen TV Horriwil nun formell vollzogen und abgeschlossen.
Bei schwülem Hochsommerwetter trafen sich die angemeldeten Vereinsmitglieder gegen Abend zur längstens überfälligen Gründungsversammlung, die jedoch wegen den Corona-Einschränkungen des Bundes immer wieder nach hinten verschoben werden musste. Das Warten hat sich vielleicht aber auch bezahlt gemacht, konnten doch in den letzten Tagen das eine oder andere neue Vereinsmitglied willkommen geheissen werden und weitere potenzielle "Neu-Turnende" stehen schon in den Startlöchern um bei uns reinzuschauen. Der neue Spirit scheint sich also herumzusprechen.
Im Beisein von Vera Barritt (Polysport Nordwestschweiz) und 3 Vertretern des Gemeinderates Horriwil wurden unter Leitung des Tages- und später neu gewählten Vereinspräsidenten Franz Steiner der Fusionsvertrag der beiden alten Vereine unterzeichnet und dann im Eilzugstempo die erste Generalversammlung abgehalten.
Alle Traktanden und die Wahl des neuen Vorstandes verliefen äusserst zügig und so durften wir schon bald auf die Fusion anstossen.
Corona geschuldet mussten wir uns essenstechnisch mit feinen Sandwiches und "Chübeli-Glace" zufrieden geben.
Danach verlagerte sich die Versammlung langsam an die mittlerweile etwas kühlere Luft nach draussen und es entwickelte sich ein schöner Smaltalk unter Vereinsmitglieder*innen über Vergangenes und zukünftig geplantes Vereinsleben und diverser Anekdoten.
Als dann die Ersten ans Nach-Hause-Gehen dachten, wurde noch das Fusions-Feuerwerk gezündet.
Gemütlich klang der Abend dann langsam aus.

Ein herzliches Dankeschön allen, die dem neuen Verein zu einem tollen Start verholfen haben!

  

 

 

 

 

 

 

 

 


 

 

Es war einmal an einem goldigen Septembertag, als sich eine tollkühne Truppe von 14 Turnerinnen und Turnern auf dem Schulhof des beschaulichen Dorfes Horriwil trafen, um sich auf eine abenteuerliche Reise zu wagen. Zuerst stiegen sie in den Bus ein, der sie von der Idylle des Wasseramts, über den emsigen Bahnhof der Stadt, weit hinauf auf den Balmberg führte. Von dort aus nahmen sie den ersten Teil ihres beschwerlichen Fussmarschs in Angriff. Sie keuchten und der Schweiss tropfte ihnen von der Stirn. Nur zwei eifrige Herren, hüpften leichten  Schrittes den Berg hinauf wie junge Rehe. Das erste Etappenziel, der Gasthof Hinterer Weissenstein, bot den hungrigen und durstigen Wandersleut schmackhafte Speisen und Getränke und eine Bank zum Ausruhen. Die Zeit wurde auch genutzt, um die geschundenen Füsse zu pflegen. Der Weg führte die tapferen Turnerinnen und Turner vorbei an der Hasenmatt (wobei es sich einige der unbeugsamen Herren nicht nehmen liessen, auf dem Gipfel der Hasenmatt die Aussicht zu geniessen) zum Althüsli,  wo der anwesende Vorsitz den Gebeutelten eine Erfrischung und eine Leckerei spendierte. Nun war der Weg zum Ziel zwar nicht minder steinig, jedoch nicht mehr ganz so lange. Doch als der Lohn für die Mühen schon beinahe in greifbarer Nähe schien, bäumten sich die Naturgewalten auf und versuchten die kämpferische Truppe mit Donner und Blitzen vom rechten Weg abzubringen. Aber davon liessen sie sich nicht beirren und kämpften sich gegen alle Widrigkeiten an ihr Ziel, den Untergrenchenberg. Dort wurden die erschöpften Wandersleut vom einem wohlriechenden Herrn im edlen Zwirn und dessen vergnügtem Genosse empfangen. Die Wirtin des Gasthauses vermochte durch ihren trockenen Humor und ihre non-chalante Art, die angeheiterten Gäste gänzlich zu überzeugen. Die Köchin verköstigte die hungrige Gemeinschaft, allen voran den Patron dessen Name an diesem feuchtfröhliched Abend auffallend oft gefallen war, mit frischen, hausgemachten Speisen, dazu floss reichlich Alkohol. Als dann alle vollgefressen und angetrunken waren, die Herren mit Karten gespielt, die Stimmung ihren Höhepunkt erreicht und das schallende Gelächter einiger Damen auch die Neugier der anderen Gäste des Hauses erweckt hatten, erschienen drei noble Herren, darunter «le président» persönlich. Mit ihren edlen Kutschen führten sie die erschöpften Turnerinnen und Turner nach einem gleichzeitig qual- und freudvollen Tag wieder zurück in ihr beschauliches Dorf im Wasseramt.

Michelle Hofer

 

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Anfang März war es endlich soweit. Das erste Skiweekend nach der Fusion stand auf dem Programm. Leider mussten kurzfristig noch 2 Turnende Covid bedingt eine Absage bekannt geben. Da die Erkrankungen nicht gravirender Art waren, tat das der allgemeinen Stimmung keinen grösseren Abbruch.
So fuhren wir ziemlich pünktlich los, holten noch vergessene Ausrüstung und den Kassenwart und fanden uns schon bald wieder in "the Terminal" zu Grindelwald ein.
Hier zeigte sich zum ersten Mal die Herausforderung, eine solche Truppe halbwegs gemeinsam und ohne Verluste durch die anderen Wintergäste zu lotsen.
Irgendwie gelang auch das und bald darauf konnten wir das verdiente Kafi ohne Gipfeli auf der Lauberhornschulter geniessen.
Von dort aus fuhren wir dann in verschiedenen Gruppen und unterschiedlichen Wegen zur späteren Mittagsrast auf dem Männlichen.
Die Idee dort zu speisen hatten leider auch noch ein paar andere Wintergäste und der Andrang war dementsprechend.
Nach dem Mitagessen, mehr oder weniger Ski fahren und einem nachmittäglichen Einkehrschwung, traten wir die Talabfahrt an.
Diese hatte es in sich und es war leider nicht allen vergönnt ohne Blessuren unten anzukommen.
Da wir bereits um 18.00 Uhr zu Tisch gebeten wurden, war für Aprés-Ski nicht mehr allzu viel Zeit übrig. Wir schnappten also alle unser Gepäck und wollten los, als der eine veflixte Rucksack wie vom Erdboden verschwunden war. Nach ordentlich Hektik und Adrenalin tauchte das fiese Gepäckstück am Rücken der falschen Trägerin wieder auf.
Die ganzen Zugehörigkeiten wurden neu sortiert und alsbald fuhren wir mit dem Dorfbus Richtung Unterkunft und Nachtessen.

Taxi Präsi war mittlerweilen auch eingetroffen und so genossen wir alle zusammen ein kleines, feines Nachtessen und die leeren Batterien konnten wieder aufgeladen werden.
Die Zeit verging wie im Fluge. Schon bald machte sich beim Service-Personal eine zielstrebigere Arbeitsweise bemerkbar und wir begriffen, dass unser Essens-Slot bereit vorbei war. Also vorbei an unzähligen Noch-Hungrigen raus auf die Gassen. Für einen Schlummerbecher blieb alleweil noch etwas Zeit und Taxi Präsi fuhr seinen königlichen Gast (Prinz) nach Hause.

Die verbleibenden Skisportler genossen nach einer kurzen Nacht schon bald einmal wieder das gelungene Zmorge-Buffet und die jungfräulichen Pisten. Nach vielen wunderbaren Abfahrten, einer Mittagsrast mit Blick nach Grindelwald und einer, den müden Beinen angepassten Talabfahrt, fand dieser Frühlings-Skitag ein zufriedenes Ende. Viele strahlende Gesichter und die gute Stimmung zeugten von einem super Weekend.

Merci Tanja für's Organisiere!!!

 

 

 

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Obschon die Wetterprognosen alles andere als tolles Bergwetter versprachen, machten sich an einem Samstagmorgen Anfang September eine wackere Schar Turnerinnen und Turner plus Hund Moritz auf, um einen gemütlichen Tag im Berner Oberland zu verbringen. Unterwegs noch von kräftigen Regenschauer begleitet, hellte sich Eingangs Simmental der Himmel und damit auch die Gesichter der Turnerfamilie zusehends auf.
Mit 5 Minuten Vorsprung auf die Reise-Marschtabelle trafen wir in Erlenbach ein. Schon bald schwebte die muntere Schar dem Stockhorn-Gipfel entgegen. Ganz in diesem Sinne wurden wir oben schon mit Gipfel (-li) und Kafi erwartet. An der Wärme sitzend konnten wir dem imposanten Gerangel von Wolken und Sonne zuschauen, bis plötzlich die Sonne die Oberhand erlangte. Zumindest auf Simmentaler-Seite. Der Blick Richtung Mittelland und Jura blieb uns leider vorerst verwehrt.
So begannen wir unsere Wanderung Richtung Oberstockensee. Unterwegs noch eine gemütliche Rast beim Berggasthaus Oberstockenalp mit frechen Jung-Büsis, welche Hund Moritz ganz konfus werden liessen. Beim Oberstockensee angekommen zeigte sich nun, wer das Reiseprogramm genau gelesen hatte und sein Mittagessen hervor zaubern konnte. Zur Not taten es auch der eine oder andere Glimmstängel. Die Zeit verrinnte und bald wurden wir schon wieder zum Weitermarsch aufgefordert.

Um den See herum, vom freundlichen Fischer und seiner Begleitung noch kurz ein Gruppenfoto gemacht, begann nun der kurze aber steile Aufstieg zur nächsten Alp. Vorbei an ein paar lieben Rindern und Schafen fanden wir uns kurz darauf beim Start zur rasanten Trotti-Abfahrt ein. WC-Halt, Ausrüstung fassen, Instruktionen verinnerlichen und schon konne es losgehen. Die Strecke hat es in sich und wer mochte, konnte es auch schon mal etwas zügiger angehen lassen. Aber auch die Genisser-Fraktion war sehr gut aufgehoben, Da die Trooti's in einem sehr guten Zustand und tadellos gewartet waren, war man jederzeit Herr über sein Gefährt.
Nach 10km Abfahrt konnten wir die Trotti's unten wieder abgeben und uns auf einen wunderbaren Apéro bei Familie Mani freuen. Herzlichen Dank für den offenen, herzlichen Empfang und die sagenhafte Bewirtung!
Zum Abschluss gab es nun noch eine kurze Autofahrt nach Aeschiried wo wir im Rest. Chemihüttä zum Nachtessen erwartet wurden.
Bei feinem Essen und einem Glas Wein liessen wir den Tag langsam ausklingen.
Ein schöner Ausflug in eine coole Region mit tollen, freundlichen Menschen an der Gästefront. Gerne wieder!!!

Unseren Organisatorinnen Brigitte und Susanne ein herzliches Dankeschön.

 

 

 

 

 

 

 

 

Das läuft demnächst bei uns...

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